6-Pack aus Kassel mit Kai, Selvi, Flo, Steffi, Heiko und Chrissy
 
 

Beachline Festival Riccione (Ital.) 2010

Sechs Freunde und eine Familie machten sich vor Ostern auf, über Hannibals-Pfad ins gelobte Land, wo Grappa und Vino fließen und das größte europäische Trainingslager für Beachvolleyballer seine Zelte aufgeschlagen hatte. Nach Riccione an die Adria.

Während sechs Sandbegeisterte Volleyballer aus dem Leistungsbereich am Ostersonntag mit dem Bus gen Italien aufbrachen, fuhr Familie Passero bereits am Gründonnerstag in Etappen bis ins Beachmekka. Ostern wurde nämlich bei der Familie in Oberitalien gefeiert, bevor man das Zugelegte vom Ostermenü wieder abtrainien wollte! 

Leider hatten alle 11 Gänge keinen Platz auf der Fotostrecke, daher nur ein Apetitanreger!

Ostermenü

Jasmin mit Osterei/ Venusmuschel, Stockfischtartar, Scampi auf Polent/ Meeresfrüchte pikant auf Ruccol/ Seeteufel im Zuccinimantel/ Mandarinenmousse im Schokonetz mit Caramel

Das Motto des diesjährigen Beachlinefestivals hieß "Entspannt bleiben!", denn...

... Wettervorhersage 9 Grad Celsius, Regen, Schnee und insgesamt 3000 Autokilometer lagen vor uns. Das waren Aussichten! Doch außer Beachvolleyball lernte man in diesem Camp eines, nämlich "entspannt zu bleiben"! Nach dem kräftigem Regen am Ostermontag, schien am ersten Camptag die Sonne wider aller Vorhersagen und ließ sich bis Campende nicht mehr vertreiben! Und so sah der 5-malige Campalltag mit geringen Abweichungen aus:

7.30 Aufstehen, Frischmachen, europäisches Hotelfrühstück u.a. zusammen mit italienischen Nationalteams!

9.00 Uhr: Olympiateilnehmer, Weltmeister, Europameister und Natinalspieler aus Italien, Holland, Finnland, Japan und Deutschland zum Anfassen stellten jeden Morgen die anstehenden Lerninhalte und auch Abends die neusten Regeländerungen, Trends und Taktiken vor. Alle voll entspannt, nett und aufgeschlossen (und das bereits beim Frühstück)!

Europameister Holland gegen Weltmeister Deutschland (Jonas Reckermann und Julius Brink)Voll Konzentrierte Weltmeister in der Annahme beim Show-Training

Jasmin, Julius Brink - Weltmeister 2009 und der Verfasser

9.30 Uhr: die Wanderung von bis zu 1500 Teilnehmern zu den über 200 Trainingsfeldern auf 900m Strandlänge setzte ein. Das Futurcamp (Mädchen 11-13 Jahren) von Jasmin Passero mit Feld 34 war nicht allzuweit. Mein Freizeitcampfeld 84 war da schon weiter weg. Für die weiteren 6 Teilnehmer der ACT (Chrissy, Selvi, Steffi, Floh, Heiko und Kai) ging es schon in den dreistelligen Zahlenbereich und der Hessenkader mußte sogar auf Feld 200-209 ans andere Ende!

Bis 12.00 Uhr vermittelten Trainer, Übungsleiter und Serienspieler die vorgegebenen Lerninhalte für Gruppen von 10-12 Teilnehmern unter Aufsicht von Beach- und Volleyballlegenden wie Lahme, Ahmann, Krause und "Papa" als Headcoaches.

v.r. Jasmin und Partnerin SouéSichere Angabe von unten gehört zu den ersten Lerninhalten im Jugendbereich

Nach 90 Min. Mittagspause (belegte Panini, Pasta oder Pizza) ging es mit Turnieren für alle Alters- und Könnensklassen bis in den späten Nachmittag. Da Beachvolleyball immer zu zweitgespielt wurde, konnte man sich auch ohne festen Partner in eine Spielerbörse eintragen. So war eigentlich niemand der wollte zum zuschauen verdammt. Ab 16.30 Uhr wurde am Centercourt nochmal Hochklassiges zelebriert. Natürlich wollte auch der Nachwuchs seinem Papa in nichts nachstehen und forderte regelmäßig seine Trainingseinheit bis zum Aufbruch Richtung Hotel.

Perfekte Handhaltung und Ball fest im Blick!Man! Ist der Ball Groß!Müde und fertig auf dem Heimweg

19.30 Uhr bis 21.00 Uhr italienisches Abendessen in mehreren Gängen und an den Nachbartischen müde und "entspannte" italienische Frauennationalteams.

22.oo Uhr rechtschaffend müde und bereit für italienische Matrazen.

Beach- und Players-Partys bis tief in die Nacht gehörten genauso dazu, wie nachmittägliche Ausflüge in die Umgebung (u.a. San Marino, Ravenna). Ersteres führte dann aber eher zu Trainingsausfällen am nächsten Tag.

Blick vom Burgberg des Inselstaates San Marino bis zum Strand von Riccione und das Meer dahinter!Regierungssitz und Staatsflotte der Marke Lancia

Ein Schlaraffenland für Liebhaber dieses Sports und wenn zu der gut durchorganisierten Woche auch noch das Wetter stimmt, kann man nur sagen: 

"echt entspannend"!

Guido Passero

Netzimpression aus Riccione

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Stand der letzten Bearbeitung:

24.04.2010
       
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