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Beachline Festival Riccione (Ital.) 2010
Sechs
Freunde und eine Familie machten sich vor Ostern auf, über
Hannibals-Pfad ins gelobte Land, wo Grappa und Vino fließen und
das größte europäische Trainingslager für
Beachvolleyballer seine Zelte aufgeschlagen hatte. Nach Riccione an die
Adria.
Während
sechs Sandbegeisterte Volleyballer aus dem Leistungsbereich am
Ostersonntag mit dem Bus gen Italien aufbrachen, fuhr Familie Passero
bereits am Gründonnerstag in Etappen bis ins Beachmekka. Ostern
wurde nämlich bei der Familie in Oberitalien gefeiert, bevor man
das Zugelegte vom Ostermenü wieder abtrainien wollte!
Leider hatten alle 11 Gänge keinen Platz auf der Fotostrecke, daher nur ein Apetitanreger!
Jasmin
mit Osterei/ Venusmuschel, Stockfischtartar, Scampi auf Polent/
Meeresfrüchte pikant auf Ruccol/ Seeteufel im Zuccinimantel/
Mandarinenmousse im Schokonetz mit Caramel
Das Motto des diesjährigen Beachlinefestivals hieß "Entspannt bleiben!", denn...
...
Wettervorhersage
9 Grad Celsius, Regen, Schnee und insgesamt 3000 Autokilometer lagen
vor uns. Das waren Aussichten! Doch außer Beachvolleyball lernte
man
in diesem Camp eines, nämlich "entspannt zu bleiben"!
Nach dem kräftigem Regen am
Ostermontag, schien am ersten Camptag die Sonne wider aller Vorhersagen
und ließ sich bis Campende nicht mehr vertreiben! Und so sah der
5-malige Campalltag mit geringen Abweichungen aus:
7.30
Aufstehen, Frischmachen, europäisches Hotelfrühstück u.a. zusammen mit italienischen Nationalteams!
9.00
Uhr: Olympiateilnehmer, Weltmeister, Europameister und Natinalspieler
aus Italien, Holland, Finnland, Japan und Deutschland zum Anfassen
stellten jeden Morgen die anstehenden Lerninhalte und auch Abends die
neusten Regeländerungen, Trends und Taktiken vor. Alle voll
entspannt, nett und aufgeschlossen (und das bereits beim Frühstück)!
 

9.30
Uhr: die Wanderung von bis zu 1500 Teilnehmern zu den über 200
Trainingsfeldern auf 900m Strandlänge setzte ein. Das Futurcamp
(Mädchen 11-13 Jahren) von Jasmin Passero mit Feld 34 war nicht
allzuweit. Mein Freizeitcampfeld 84 war da schon weiter weg. Für die
weiteren 6 Teilnehmer der ACT (Chrissy, Selvi, Steffi, Floh,
Heiko und Kai) ging es schon in den dreistelligen Zahlenbereich und
der Hessenkader mußte sogar auf Feld 200-209 ans andere Ende!
Bis
12.00 Uhr vermittelten Trainer, Übungsleiter und Serienspieler die
vorgegebenen Lerninhalte für Gruppen von 10-12 Teilnehmern unter
Aufsicht von Beach- und Volleyballlegenden wie Lahme, Ahmann, Krause
und "Papa" als Headcoaches.

Nach
90 Min. Mittagspause (belegte Panini, Pasta oder Pizza) ging es mit
Turnieren für alle Alters- und Könnensklassen bis in den späten
Nachmittag. Da Beachvolleyball immer zu zweitgespielt wurde, konnte
man sich auch ohne festen Partner in eine Spielerbörse
eintragen. So
war eigentlich niemand der wollte zum zuschauen verdammt. Ab 16.30
Uhr wurde am Centercourt nochmal Hochklassiges zelebriert.
Natürlich wollte auch der Nachwuchs seinem Papa in nichts nachstehen
und forderte regelmäßig seine Trainingseinheit bis zum
Aufbruch Richtung Hotel.
  
19.30
Uhr bis 21.00 Uhr italienisches Abendessen in mehreren Gängen und an den
Nachbartischen müde und "entspannte" italienische Frauennationalteams.
22.oo
Uhr rechtschaffend müde und bereit für italienische Matrazen.
Beach- und
Players-Partys bis tief in die Nacht gehörten genauso dazu, wie
nachmittägliche Ausflüge in die Umgebung (u.a. San Marino,
Ravenna). Ersteres führte dann aber eher zu Trainingsausfällen am
nächsten Tag.

Ein
Schlaraffenland für Liebhaber dieses Sports und wenn zu der gut
durchorganisierten Woche auch noch das Wetter stimmt, kann man nur
sagen:
"echt entspannend"!
Guido Passero
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