(Tabelle siehe unten)
Relegation erreicht!
Termin: Samstag 28.04.2012 Sporthalle Bad Wilhelmshöhe 16.30 Uhr 2. Spiel
Zum Schluß wurde es nochmal
spannend, da Jahn Treysa ein verlorenes Spiel wegen Formfehlers noch
mit 3:0 gewann. Das hieß nun für uns, ein klarer und letzter
Sieg gegen Korbach mußte her.
12. Spieltag TSV Korbach - ACT Kassel 1 0 : 3
Am letzten
Spieltag der Saison konnte Trainer Guido Passero auf den gesamten
Kader der ersten Mannschaft zurückgreifen. Hochmotiviert gingen
die Frauen um Mannschaftsführerin Steffi Boche auch gleich zu Werke.
Die Motivation Korbachs, gegenüber dem
Tabellenzweiten ungleich höher als noch im Spiel zuvor gegen Wolfhagen, versprach mehr Einsatz und
somit längere Spielzüge. Kopf an Kopf ging es zunächst bis zum
19:19, wobei unsere Frauen bis dahin immer
einen leichten Punkterückstand hatten. Der bereits im Hinspiel
erarbeitete Respekt, erlaubte uns Sicherheit im Auftreten auszustrahlen
und umzusetzen. So konnten wir den Spieß herumdrehen und holten
den ersten Satz mit 22:25. In Satz zwei ging es dann aber noch knapper
zu. Keinen der beiden Teams gelang es sich abzusetzen, die einzelnen
Punkte waren hart umkämpft und die ersten vier Satzbälle
konnten von uns nicht verwandelt werden. Dann hatten auch die
Korbacherinnen bei 27:26 einmal Satzball. Ohne Hektik wurde dieser
abgewehrt und in spannenden Spielzügen ging es weiter bis zum
27:29. Danach war der Kampfgeist der Korbacherinnen gebrochen.
Überlegen zogen wir langsam auf 13:19 davon und konnten auch im
Kombinationsspiel glänzen! Groß war die Freude, als Steffi
Boche den Matchball verwandelten durfte. Zu einem knallenden Sektkorken
wurde anschließend noch von allen Spielerinnen R.e.l.e.g.a.t.i.o.n skandiert.
Also noch kein Zurücklehnen,
sondern weiterhin Arbeit und Training ist angesagt, wenn das
Entscheidungsspiel gegen den Tabellenzweiten der Bezirksliga
Südost aus Fulda ansteht. Da es eine vorläufige Relegation für die
Bezirksoberliga Nord ist, besteht zumindest eine kleine
Chance, dass nach dreißig Jahren Abstinenz, wieder eine
Frauenmannschaft der ACT in dieser Klasse spielen könnte.
Da bleibt nur zu sagen: Daumen
drücken!
11. Spieltag Tuspo Rengershausen - ACT Kassel 1 0 : 3
Am Samstag traten die ersten Frauen um Spielführerin Steffi Boche zum
dritten Mal in Rengershausen an, um einen wichtigen Sieg im Kampf um
Platz 2 einzufahren. Die Gastgeber mit dem Rücken zur Wand, da der
Abstieg droht. Chrissy Wieja auf der Mittelblockposition viel wegen
Krankheit aus und Trainer Guido Passero mußte improvisieren, da Jenny
Konradi nicht mehr zur Verfügung stand. Katja Schubert löste das
Problem mit Bravur auf ihre elegante Art. Bei Rengershausen fehlten
Stammspieler auf Schlüsselpositionen, was unsere Frauen geschickt
ausnutzten. Die Angabenstärke war wieder auf unserer Seite, so dass
unsere erste schnell auf 2:10 davonzog. Die Gegnerinnen profitierten
zumeist von unseren wenigen Eigenfehlern, was ihnen allerdings bei
weitem nicht ausreichte (7:25). Ebenso eindeutig verlief Satz 2, trotz
3 Angabenfehlern von uns stand es auch hier am Ende (7:25). Selbst
jetzt großzügiges Wechseln auf unserer Seite konnte den deutlichen
Sieg nicht mehr verhindern, wobei Rengershausen noch knapp in den
zweistelligen Punktebereich gelangte (12:25). Bergshausen, als
feststehender Aufsteiger, ließ im zweiten Spiel seine zweite Garnitur
auf's Feld und bereute es fast! Rengershausen gelang es ein um's
andere mal den Gegner in Bedrängnis zu bringen, daß es fast peinlich
wurde.
So erspielten sie fast so viel Punkte im ersten Satz, wie sie es gegen uns gerade mal im gesamten Spiel schafften.
Zweiter Platz wieder erarbeitet
10. Spieltag ACT Kassel 1 – ESV Jahn Treysa 3 : 0
ACT Kassel 1 – TG Wehlheiden 3 : 0
Nachdem der Aufsteiger feststand
und der zweite Tabellenplatz verloren war, stand das anstehende schwere
Heimspiel gegen den neuen Tabellenzweiten aus Treysa auf der Tagesordnung. Das
Hinspieldebakel mit 0:3 galt es zu revidieren und der zweite Tabellenplatz
zurück zu erobern. Heimkehrerin Dorothea Szota brachte den nötigen Schwung zurück
ins Team, dass sogar die gehandycapten Spielerinnen wieder mit mehr
Selbstvertrauen zu Werke gingen. Das problemlösungsorientierte
Training brachte dann die letzte Sicherheit ins Spiel, so dass frau gut
gerüstet dem Heimsonntag entgegensehen konnte. Eine perfekt präparierte
Heimspielhalle mit zahlreich erschienen Zuschauern sorgte für den richtigen
Rahmen zum doppelten Heimsieg.
ACT 1 - Jahn Treysa 1 3 : 0
Die Anfangsnervosität legte sich
bei uns schnell zu Spielbeginn, als wir merkten, daß Treysa nicht wie gewohnt
die Keule auspacken konnte und Schwierigkeiten mit der Annahme hatte. Nach den
ersten 15 gespielten Punkten hatten wir uns einen Vorsprung herausgespielt, der
bis zum ersten Satzgwinn noch ausgebaut werden konnte. In Satz 2 zeichnete sich dann jedoch der Niedergang
von Treysa ab. Immer wieder suchten wir die Schwachstellen im Team und fanden
sie. Auch die sichere Punktebank auf der Gästeseite zeigte
Verschleißerscheinungen und brachte ihre Angriffe nicht mehr durch. Selbst eine
Angabenschwäche unsererseits wußten unsere Gäste nicht zu nutzen. Im dritten
Satz dominierten unsere Frauen das Spielgeschehen vollends, was der Mut zum Kombinationsspiel
zeigte. Also Doppelerfolg: Revanche gelungen und wieder Zweiter.
ACT 1 - TG Wehlheiden 3 3 : 0
Das der zweite Gegner mit mit sehr viel Erfahrung
und Auge spielen konnte war uns inzwischen hinlänglich bekannt. Allerdings war
uns auch die beschränkte Reichweite trotz guten Stellungsspiel der
Wehlheidenerinnen nicht verborgen geblieben. Hier setzte unser Hebel an!
Zunächst wurden die Gäste mit weiten Angriffen in die großzügige aber gute
Feldverteidigung gezwungen, um gleich danach mit kurzen Bällen den Punkt zu
suchen. Diese zugegeben etwas gemeine Hetze hinterließ schnell Spuren von
Ermüdung und Ungenauigkeiten. So steuerten die ersten Frauen einem
ungefährdeten zweiten Sieg entgegen, auch deshalb, weil die Gäste aus
Wehlheiden keine Wechseloption hatten und somit keine Gelegenheit zum
Durchatmen.
Der zweite Platz kann daher aus eigener Kraft
gesichert werden, wenn es dann zum Tabellenletzten nach Rengershausen geht.
9. Spieltag FSV Bergshausen 2 - ACT Kassel 1 3 : 0
Die ersten Frauen wollten natürlich ihr
Hinrundenglanzstück wiederholen, nämlich dem Tabellenführer nochmal ein Bein
stellen. Die Kräfteverhältnisse haben sich seitdem aber zu Gunsten Bergshausens
verschoben. Die Leistungskurve der ACT Frauen hat die Talsohle noch nicht ganz
wieder verlassen und das Personalkarusell dreht sich immer noch. Jenny Konradi
bestritt ihr Ausstandsspiel gegen Bergshausen und geht nach Arolsen. Dori Szota
weilt immer noch in Frankreich und fehlte auf der Mitte. Doreen Heidsenreich
krank so wie Chrissy Wieja und Selver Kizilkaya nur bedingt einsatzfähig. So blitzte nur teilweise die einstige Spielstärke
auf. Zu wenig um die bestens aufgelegten und in Bestbesetzung angetretenen
Bergshäuserinnen unter Druck setzen zu können. Trotzdem kämpfte frau verbissen
um jeden Punkt und es hatte im dritten Satz den Anschein endlich
die Kurve bekommen zu können. Doch leider ließen auch sonst routeniertere
Spielerinnen ihr sicheres Spiel vermissen. So konnten die anfangs mit Respekt
aufspielenden Gastgeber den sicheren Sieg und damit das entscheidende
Aufstiegsspiel gewinnen. Groß war dann auch die Erleichterung und Freude und
mit diesem Bewußtsein wurde auch der anschließende Gegener aus Korbach
beeindruckend und locker besiegt (25:13, 25:13, 25:4)
Daher Gratulation und Glückwunsch zum Aufstieg nach
Bergshausen.
Punkgleich mit Treysa steht noch das
Entscheidungsspiel am kommenden Sonntag in Bad Wilhelmshöhe an. 11.00 Uhr! Wir
sehen uns!
Lazarett ACT Kassel mit
beschwerlichen Heimspieltag
8. Spieltag ACT Kassel 1 – SV Balhorn 3 : 2
ACT Kassel 1 –
Vfl Wolfhagen 1 : 3
Viel vorgenommen hatten sich die
ersten Frauen, denn man wollte sich für das verkorkste Hinspiel gegen Balhorn
revangieren. Doch nur wenige Spielerinnen waren zu 100% gesund und eine
wichtige Spielerin weilte immer noch im Ausland. Es galt also so wenig Sätze
wie möglich zu spielen, um Kräfte zu sparen. Der erste Satz begann wie immer
vielversprechend stark und konzentriert . Doch schon im zweiten Satz kamen die
Angaben wieder zu unpräzise und man überließ dem Gegner die Spielführung . In
Satz drei wurde nochmal mit einer neuen Aufstellung versucht das Spiel wieder
an sich zu reißen, was ebenfalls nicht gelang . Es drohte wieder ein Fiasko zu
werden, zumal es bereits in den vierten Satz ging und Balhorn absolut
Oberwasser hatte. Doch wer den vierten Satz gewinnt, ist am Ende meist der
Matchwinner. Also nochmal aufrüttelnde Worte vom Trainer, alle kräfte nochmal
gesammelt und die Aufstellung von letzter Saison mußte her, um das Ruder
nochmal rumzureißen. Das gelang dann auch endlich und die Kraftanstrengung
wurde mit einem guten vierten Satz belohnt. Jetzt stand also doch noch der
fünfte Satz im Tiebreack an, den sich die erste Frauen nicht mehr nehmen
ließen. Mit 15:4 fegten sie Balhorn schlußendlich vom Feld, da der Gegner platt
war! Was der Trainer vermeiden wollte,
war nun leider eingetreten: kräftezehrende 5 Sätze. Wolfhagen trat im zweiten Spiel sehr entschlossen mit
Bestbesetzung und Trainerin und Coach Jenny Kotz auf und es war uns klar, daß
es ab jetzt an die Substanz geht.
Der erste Satz war dann auch gleich hart umkämpft mit dem
besseren Ende für uns. In Satz zwei/drei steckten unsere Frauen bestimmt
ungewollt etwas zurück, weil jetzt doch die Konzentration nachließ. Statt das
Spiel zu machen, regierte frau nur noch und überließ den Wolfhagerinnen die
Initiative. Nur noch in der Defensive, konnten wir unser Konzept nicht mehr wie
beabsichtigt umsetzen. Auch ein letztes Aufbäumen konnte die Niederlage nicht
mehr abwenden und kam zu spät. Glück für Wolfhagen, die sich mit ihren
Möglichkeiten frei entfalten konnten.
Tradition wird fortgesetzt!
7. Spieltag SSC Vellmar 1 - ACT Kassel 1 1 : 3
Sieg
Nr. 10 auf der Ewigenliste gegen SSC Vellmar. Nach den letzten beiden Niederlagen
hat sich die stark dezimierte Truppe um die Teamleaderin Chrissy Wieja wieder
spielerisch gefangen. Auswärts gegen Vellmar galt es, das Begegnungskonto
auf der Sollseite sauber zu halten, was auch gelang. Fast waren wir gezwungen mangels
Masse auf den Liberaeinsatz zu verzichten, jedoch ermöglichte Anna's und Sina's
Erscheinen dem Trainer mit geplanter Aufstellung zu agieren.
Im ersten Satz war die Angabe wieder eines unserer bewährten
Mittel, die Vellmaranerinnen unter Druck zu setzen (0:6). Vellmar
konterte erst beim 6:13 mit einer Serie, kam aber nur noch bis zum
Ausgleich (19:19), um mit einer Angabenserie von Katja Schubert den
ersten Satz zu verlieren (19:25).
Satz zwei verlief ähnlich, auch hier schafften die ersten Frauen des SSC den Ausgleich erst bei
18:18, um dann wieder mit 21:25 den Kürzeren zu ziehen.
Geduldiges, kombinationsreiches Spiel mit geringer Fehlerquote war hier
für uns der Erfolgsgarant. Im verflixte dritte Satz ließ die
Angabenquote stark zu wünschen übrig. Die guten Vorsätze
und die Konzentration waren für einen kurzen Moment dahin. Diese
Chance ließ Vellmar nicht ungenutz und zog auf 12:21 davon. Da
half auch keine Taktikänderung, Wechseln oder Auszeitnehmen des
Trainers mehr. So gab es nur durch eine kleine Aufholjagt gegen Ende
etwas Schadensbegrenzung. Vierzehn Wechsel auf der Angabe sprechen
Bände (25:17).
Als ob das komplette Team ausgewechselt worden wäre, rauschten
unsere Frauen in Satz 4 mit 1:11 auf und davon und hielten die
Vellmeranerinnen auf Abstand. So wurde dieser Satz und somit das siebte
von 9 Spielen gewonnen (12:25).
Glücklich aber mit dem unnötigen Satzverlust nicht ganz so
zufrieden, war danach der Weihnachtsmarktbesuch doch noch ein
versöhnlicher Abschluß.
Es
spielten:
Elli
Debel, Doreen Heidenreich, Selvi Kizilkaya, Jenny Konradi, Sara
Rheidt, Katja Schubert, Sina Steinfeld, Anna Towhidi und
Chrissy Wieja.
6. Spieltag SV Balhorn 1 - ACT Kassel 1 3 : 1
Womit
andere Teams schon seit Saisonbeginn kämpfen müssen, ereilte
jetzt auch
das erste Frauenteam der ACT, nämlich Ausfälle wegen Arbeit
und
Krankheit. Einige Mannschaften verstehen aus der Not eine Tugend zu
machen. Doch das müssen wir uns noch aneignen. Selbstsicherheit
und
Cleverness sollte da Programm sein. Aus dieser Ruhe hat man sich in
Balhorn allerdings bringen lassen. Fast wie zu Saisonbeginn, der Start
mit konzentriertem und diszipliniertem Spiel. Doch dann riss der Faden,
was nicht allein an den stark aufspielenden Balhornerinnen lag. Teils
strittige Entscheidungen brachten Team und Trainer immer mehr aus dem
Konzept und man fand kein adäquates Mittel, diese umstrittenen
Situationen
abzustellen bzw. zu vermeiden. Der kontrollierte Spielaufbau brach
dadurch weg und
Mißverständnisse häuften sich. Lachender Dritter waren
die
Balhornerinnen, die unsere Unsicherheit geschickt ausnutzten und nur
den Ball im Spiel halten mußten. Die Enttäuschung saß
dementsprechend tief und man sah der letzten diesjährigen
Begegnung mit noch ungünstigeren Bedingungen in Vellmar nicht sehr
zuversichtlich entgegen. Da half nur eines: Aufbauarbeit war zu leisten!
5. Spieltag ESV Jahn Treysa - ACT Kassel 1 3 : 0
Nullrunde
der ACT Kassel, das hat es lange nicht gegeben. Alle spielenden
Mannschaften konnten an diesem Wochenende keinen Satz holen, die Männer
gingen dabei sogar doppelt leer aus.
Festung
Treysa hält wieder.
Die
Spielerinnen aus Treysa haben auf ihrer "kühlen" Trutzburg
wieder ein guten Job gemacht.
Man
könnte fast meinen, die mangelnde Beheizung der Halle hat schon
fast Methode, aber Spaß beiseite. Die Korbacherinnen wie wir auch
wurden
mit der Halle nicht so richtig warm, was sich im Spielverhalten, wie
auch in der Motivation wiederspiegelte. Nachdem
unsere
Frauen das
Schiedsgericht für das erste Spiel in Mänteln und Jacken
gestellt hatten, stand frau zu Beginn doch etwas steif auf dem Feld, so
dass Treysa - bereits gegen Korbach gut eingespielt - im ersten Satz besser aus den
Startlöchern kam. Schnell lagen wir zurück ohne so richtig ins Spiel
gefunden zu haben. Allen voran machte uns die Treysaer Ausnahmespielerin Britt-Marie Naumann mit
der 11 zunächst mit ihren Angaben das Leben schwer. Auch Ihrer Annahme und Blocksicherheit war dieses mal wieder nicht
beizukommen 25:17.
Im zweiten Satz ließ sich die entstandene
Unsicherheit leider noch nicht ablegen und die erforderliche
Spieldisziplin herstellen 25:18. Satz 3 wurde dann immer
ausgeglichener und
die Spielzüge länger. Die Annahme und Abwehr funktionierte
besser und zwischenzeitlich konnte mal die Führung
übernommen werden, aber gegen Satzende hatten die Jahnerinnen die
Nase wieder vorne.
Dann überschlugen sich die Ereignisse. Bei 21:24 kam für die
Mannschaftsführerin Chrissy Wieja nach ihrer Angabe, die sie zwar
noch über das Netz brachte, mit Schmerz verzerrtem Gesicht das
Aus. Nach
einer sofort genommenen Auszeit und Eintausch, der an
diesem Tag bestens aufgelegten Libera Elli Debel, für die
ausgefallene Mannschaftsführerin, konnten die
ACT Frauen - jetzt geleitet von Sara Rheidt - drei Satzbälle
abwehren und noch den Ausgleich zum
24:24 erreichen. Doch eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung
nahm uns den hart erkämpften und erarbeiteten Vorteil, da die
Jahnerinnen doch schon kräftig wackelten. So ging auch Satz 3 mit
26:24 glücklich aber das Spiel insgesamt verdient an den ESV Jahn.
Bewundernswert
die Einstellung der Mannschaft in den letzten Minuten unter den
gegebenen Umständen das Spiel nicht einfach kopflos abzugeben.
4. Spieltag ACT Kassel 1 – SSC
Vellmar 1 3 : 1
ACT Kassel 1 –
Tuspo Rengershausen 3 : 2
Nachdem die Männer am Vortag in
Balhorn sich fast mit 3 : 1 schadlos hielten und einen Sprung auf den
sechsten Tabellenplatz machten, war es unsere Aufgabe am Sonntag,
dieses Wochenende zu einem siegreichen auf der ganzen Linie werden zu
lassen.
Legendär waren die emotional aufgeheizten
Begegnungen vor 5 Jahren in der Kreisklasse, als der Gegner SSC Vellmar
hieß! Allerdings endeten bisher alle Begegnungen mit dem Ergebnis von drei Sätzen für die
ACT. Diese Auseinandersetzungen gehören jetzt allerdings der
Vergangenheit an. Professioneller und freundschaftlicher begegneten
sich beide Teams am zweiten Heimspieltag der ACT Frauen, nachdem man
bereits in der Vorbereitungsphase ein gemeinsames Trainingsspiel
absolviert hatte, da die Vellmarerinnen - im Gegensatz zu uns -
keine Gelegenheit zu einem Turnierbesuch hatten. Mit der Tradition die Begegnungen mit
drei Sätzen für uns zu beenden, wollten wir aber dann doch nicht
brechen. So war dann auch wieder der erste Satz eine Demonstration
der Angaben- (Sara Rheidt 7 Pkt.) und Angriffsstärke unserer ersten Frauenmannschaft.

Im zweiten Satz konnten wir einen
komfortablen 5-Punktevorsprung nicht nutzen und brachten nach zwei
vergebenen Satzbällen die Spielerinnen von Trainer Gerhard Löber
wieder ins Spiel. Dadurch entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen bis
zum glücklichen 33:31 zu unseren Gunsten.
Jetzt hatten aber
die
Mädchen um die Landesauswahlspielerin Lea Theis Blut geleckt und
entschieden den dritten Satz deutlich für sich (18:25). Allerdings
wurde es ihnen von unserer Seite dazu auch besonders leicht gemacht.
Zu zerfahren und unkonzentriert war in dieser Phase unser Spiel.
„Das
kann nicht sein“ so dachten und handelten danach die Spielerinnen
um unsere Chrissy Wieja und brachten wieder Ruhe und Ordnung in ihr
Tun. Die Vellmarerinnen stemmte sich vergebens gegen ihre Niederlage,
die sie nicht mehr
abgewenden konnten. Zu stark war der Druck von unserer Seite
(Katja Schubert mit 7 Angabepkt.), was das Ergebnis von 25:17
unterstreicht und unsere Tradition fortsetzt.

Zum zweiten Spiel an diesem Sonntag standen mit Rengershausen wieder alte
bekannte hinter dem Netz. Die Frauen kennen sich noch aus
Kreisligazeiten und die beiden Trainer schlugen früher gemeinsam für
die ACT auf (Rengershausens Trainer Uwe Schmidt war bis 1997
u.a. Abteilungsleiter der ACT Volleys). Dass die zweiten Gäste derzeit den
letzten Tabellenplatz belegen, sollte die ersten Frauen nicht in falscher
Sicherheit wiegen, was der Trainer vorher ständig betonte, denn die
Leistungsdichte ist nach den Ab- und Aufstiegen in diesem Jahr
besonders dicht.
So
begann frau auch gleich mit inzwischen gewohnter Sicherheit den ersten
Satz und führte schnell
und beständig bis zum Endstand von 25:15. Es lief gut, zu gut.
Spielerwechsel, mit dem Ziel, den vermeintlich schwächeren Gegner
trotzdem noch in Schach halten zu können, setzten leider nicht die
erreichte Sicherheit fort. Rengershausen, dadurch besser ins Spiel
gebracht, erkannte und nutzte diesen Unstand. Nach dem 10:11
erspielten sie sich einen Vorteil, den sie bis zum Satzgewinn
ausbauten und hielten 15:25. Trainer Guido Passero vertraute
trotzdem nochmal
auf die geänderte Strategie und wollte die Wende so doch noch
erzwingen, was fast gelang, aber der in Lauf gebrachte Gegner
verhindern konnte. Die Führung wechselte immer wieder, bis sich
die Städterinnen endlich auf 20:15
absetzen konnten. Rengershausen kämpfte sich aber wieder auf 23:23
heran, wehrte einen Satzball ab und gewann dann verdient Satz 3. Wir
mussten also reagieren, um das Spiel wieder diktieren zu können.
So
kam also wieder die Aufstellung gegen Vellmar aufs Feld und
kontrollierte fortan den Gegner. Dieser bekam nicht mehr die Oberhand
und frau holte sicher Satz vier mit 25:21. Mit absolutem Siegeswillen
und konditionell nach 9 Sätzen trotzdem noch besser aufgestellt,
war
Satz 5 mit 15:8 ein Homerun für unsere kasseler Frauen!

Wieder
bewährten sich die
mannschaftliche Geschlossenheit und Disziplin, die uns bisher eine
saubere Weste beschert haben. Zur wervollsten Spielerin an diesem Tag
wurde von beiden Gasttrainern unisono Dori Szota (Bildmitte) gekürt,
was die Leistungen der anderen Mannschaftsmitglieder in keinster weise
schmälert, denn was ist schon eine einzelne ohne ihr Team!
Jetzt sind es nur noch zwei Spieltage und die Hinrunde ist geschafft.
Klasse Mädels, nicht nachlassen, macht
weiter so!
Es spielten: Steffi
Boche, Doreen Heidenreich, Elena Debel, Selvi Kizilkaya, Sara Rheidt, Svea Rieping,
Katja Schubert, Dorothea Szota, Sina Steinfeld, Anna Towhidi und
Chrissy Wieja.
Fotos und Collagen Alex und Guido
3.
Spieltag ACT Kassel 1 - FSV Bergshausen 2 3 : 1
ACT Kassel
1 - TSV Korbach 1 3 : 1
Kaiserwetter
am 02.10.11! Es versprach nicht nur wettertechnisch ein glänzender
Tag zu werden. Die neue Halle in Bad Wilhelmshöhe bekam als
Premiere
einen - aus unserer Sicht - hervorragenden ersten Volleyballspieltag
zu sehen. U. a. kamen die weit angereisten Fans aus Lippstadt und
Cottbus, konnten bei bester Sicht die neu zur Verfügung stehenden
Zuschauerränge nutzen und sahen
eine bestens aufgelegte Heimmannschaft! Der Trainer hatte die Qual der Wahl, denn der gesamte Kader von 12 Spielerinnen stand für das erste Spiel zur Verfügung. Gleich zu
Beginn konnten die ersten Frauen der ACT zeigen, wer Herrin im Haus
ist.
Diese Erfahrung machten zunächst die zweiten Frauen aus
Bergshausen. Druckvoll
vorgetragene Angaben und Angriffe unsererseits ließen den Gegner
nicht so richtig in Gang kommen und hielten das Spiel bis zum 16:16
offen.
Ein kleinen Vorteil und eine kleine Angabenserie der
Mannschaftsführerin Chrissy Wieja ließen dann bei den
Gästen keinen geordneten Spielaufbau mehr zu. Logische
Konsequenz 25:20. Im zweiten Satz stand es nach einer Rotation bereits
17:7, Bergshausen etwas konsterniert. In
Satz 3 schlichen sich schon ungewollt, aber fast wie erwartet
Nachlässigkeiten ein,
die einen Rückstand von 12:19 ergaben. Frau kämpfte sich zwar
noch mit 18:20 heran, mußte den Gegner aber mit 21:25 den dritten
Satz abgeben. Doch diese Blöße gab
frau sich nur kurz und vollstreckte dominant das Spiel mit
25:14 zum bravourösem 3:1.

Eine
Genugtuung zur letzten Saison, als die ACT nur einen Satz insgesamt
holen konnte. Matchwinnerin mit den meisten direkt erspielten Punkten
war Steffi Boche, die einen Sahnetag erwischt hatte.
Jetzt
schien auf einmal alles möglich, obwohl der Trainer von der hohen
Spielkultur der Korbacher aus den U21er Zeiten wußte. Allerdings
ließen sich die Spielerinnen um Mannschaftsführerin Chrissy Wieja
von dem athletischen Auftreten der Korbacherinnen nicht beeindrucken.
Der
erste Satz war eine Wiederholung des letzten aus dem Bergshausenspiel.
Daher kommentarlos 25:14. Korbach wollte sich aber nicht so wie
Bergshausen
abfertigen lassen und brachte seinen Spielaufbau unter Kontrolle. Die
Spielzüge wurden länger und der geduldigere und auch
glücklichere
wurde belohnt. Unnötige Netzberührungen und fehlende
Absprachen in
der Feldaufteilung ließen keinen Punktevorsprung zu und hielten
die Partie bis zum 22:22 offen. Die Angabe konnte dann aber von den
Korbachern nicht mehr abgenommen werden, daher ging bereits der
zweite Satz mit 22:25 an die Gäste. Gleich zu Beginn des dritten
Satzes war die Angabenserie von
Sara Rheidt spielentscheidend! Den 8 Punktevorsprung hielt die
Mannschaft fast bis zum Satzende mit 25:18. Korbach konterte zwar mit
6:0 im vierten Satz, wurde aber bereits mit dem 10:10 wieder
eingeholt. Jetzt ging es Kopf an Kopf weiter, bis die ebenfalls
angabenstarke Dorothea Szota den Schlußpunkt zum
25:22 setzte. Überglücklich jubelnd lagen sich die
Frauen nach den Kräfte zehrenden Spielen in den Armen,
während die Personalunion von Trainer und Coach niedergestreckt am
Boden lag und es nicht fassen konnte.
Na denn Prost!

Der Kader v. r.:
Elena Debel, Jenny Konradi, Svea
Rieping, Sara Rheidt, Dorothea Szota, Steffi
Boche, Chrissy Wieja, Doreen Heidenreich, Katja Schubert, Anna Towhidi und Sina Steinfeld. (n.i.Bild Selvi Kizilkaya)
Kombiniere: Gut gespielt!

2.
Spieltag TG
Wehlheiden 3 - ACT Kassel 1 1 : 3
Souveräner
Auftakt auch am zweiten Spieltag. Natürlich mit dem nötigen Respekt
vor den erfahrenen Wehlheiderinnen ging es in unsere Heimspielhalle,
wo die TGW an diesem sonnigen Sonntag Gastgeber war. Nach dem
bescheidenen Trainings- mittwoch wollte frau sich keine Blöße geben
und startete mit einem druckvollen Angriffsspiel. Mit entsprechender
Angabenstärke und einigen Assen ging der erste Satz mit 12:25
schnell an uns. Im zweiten Satz wurde frei kombiniert und die
Wehlheidenerinnen hatten nicht den Hauch einer Chance 11:25. Zu
selbstsicher begannen die Frauen um Spielführerin Chrissy Wieja den
dritten Satz, der ein Spielbild des dritten aus Wolfhagen war. Wir
liefen wieder einem ständigen leichten Punktevorsprung von
Wehlheiden hinterher und konnten die Konzentration nicht ausreichend
halten, um den Satz noch zu drehen. Dazu kam eine immer besser
werdende Annahme der Gastgeberinnen, die die Ballwechsel zu einem
Geduldsspiel werden ließen. Beim
25:23 waren auch unsere 8 Angabefehler ausschlaggebend.
Im
vierten Satz konnten diese Fehler endlich abgestellt werden. Ab dem
7:7 diktierte die ACT wieder das Geschehen und gewann hochverdient
mit 3:1. In dem Bewußtsein, die Mängel der letzten Saison
abgestellt zu haben und die eigenen Stärken ausspielen zu können,
kann das Gipfeltreffen am kommenden Sonntag ruhig stattfinden!
Es
spielten:
Dorothea Szota, Jenny Konradi, Katja Schubert, Steffi
Boche, Chrissy Wieja.
Selvi Kizilkaya, Anna Towhidi,
Svea
Rieping und Sara Rheidt
(Elena Debel kam später dazu)
Vorbereitungsmarathon
zahlt sich aus!
1. Spieltag Wolfhagen 1 : ACT Kassel 1 1 : 3
In
die relativ kurze Saisonvorbereitung von gut fünf Wochen ein
Turnier und zwei
Trainingsspiele reinzupacken hat sich ausgezahlt. Mit der gewonnen
Spielpraxis war das Trainingssommerloch schnell gestopft, was unsere
ersten Gegnerinnen im ersten Satz gleich zu spüren bekamen.
Auf
Geschenke, wie sie den Wolfhagerinnen im vorhergehenden Spiel von Balhorn gereicht
wurden, warteten die Hausherrinnen vergebens. Druckvoll, aggressiv und sicher
wurde der erste Satz von den Kasslerinnen um Chrissy Wieja geholt. Das selbe Bild im zweiten Satz, wo mit
Einsatzfreude auch gelegte gegnerische Stellerbälle gerettet und gut
zum eigenen Spielaufbau verwertet werden konnten. Unsere
leichte Unordnung im Stellungsspiel in Satz drei und einem
ständigem Hinterherlaufen zum Punktausgleich, machten es dem Gegner
leichter auf 1:2 zu verkürzen.
Eine nötige Auswechslung der gesundheitlich angeschlagenen, aber
umsichtigen Mannschaftsführerin Chissy Wieja, gab Spielerinnen wie Doreen Heidenreich und Jenny Konradi
Gelegenheit, der Mannschaft mit geändertem Spielstil wieder die nötige Durchschlagskraft zu geben. So
wurde nach anfänglicher Ausgeglichenheit mit starken Angaben zügig
auf 10:20 davongezogen und den verunsicherten, aber auch unkonzentriert und müde wirkenden
Wolfhagenerinnen der entscheidende vierte Satz abgenommen.
Daß
mit Elli Debel als Libera und Selvi Kizilkaya auf Mitte zwei weitere
starke Spielerinnen fehlten, war der Mannschaft zur Zufriedenheit des Trainers nicht anzumerken.
Es
spielten:
Steffi
Boche, Doreen Heidenreich, Jenny Konradi, Sara Rheidt, Svea Rieping,
Katja Schubert, Dorothea Szota, Sina Steinfeld, Anna Towhidi und
Chrissy Wieja.