ACT Volleys Frauen 1 Titel

(Tabelle siehe unten)


Gruppenbild


Relegation erreicht!
Termin: Samstag 28.04.2012 Sporthalle Bad Wilhelmshöhe 16.30 Uhr 2. Spiel

Zum Schluß wurde es nochmal spannend, da Jahn Treysa ein verlorenes Spiel wegen Formfehlers noch mit 3:0 gewann. Das hieß nun für uns, ein klarer und letzter Sieg gegen Korbach mußte her.

12. Spieltag    TSV Korbach - ACT Kassel 1    0 : 3

Am letzten Spieltag der Saison konnte Trainer Guido Passero auf den gesamten Kader der ersten Mannschaft zurückgreifen. Hochmotiviert gingen die Frauen um Mannschaftsführerin Steffi Boche auch gleich zu Werke. Die Motivation Korbachs, gegenüber dem Tabellenzweiten ungleich höher als noch im Spiel zuvor gegen Wolfhagen, versprach mehr Einsatz und somit längere Spielzüge. Kopf an Kopf ging es zunächst bis zum 19:19, wobei unsere Frauen bis dahin immer einen leichten Punkterückstand hatten. Der bereits im Hinspiel erarbeitete Respekt, erlaubte uns Sicherheit im Auftreten auszustrahlen und umzusetzen. So konnten wir den Spieß herumdrehen und holten den ersten Satz mit 22:25. In Satz zwei ging es dann aber noch knapper zu. Keinen der beiden Teams gelang es sich abzusetzen, die einzelnen Punkte waren hart umkämpft und die ersten vier Satzbälle konnten von uns nicht verwandelt werden. Dann hatten auch die Korbacherinnen bei 27:26 einmal Satzball. Ohne Hektik wurde dieser abgewehrt und in spannenden Spielzügen ging es weiter bis zum 27:29. Danach war der Kampfgeist der Korbacherinnen gebrochen. Überlegen zogen wir langsam auf 13:19 davon und konnten auch im Kombinationsspiel glänzen! Groß war die Freude, als Steffi Boche den Matchball verwandelten durfte. Zu einem knallenden Sektkorken wurde anschließend noch von allen Spielerinnen R.e.l.e.g.a.t.i.o.n skandiert.

Also noch kein Zurücklehnen, sondern weiterhin Arbeit und Training ist angesagt, wenn das Entscheidungsspiel gegen den Tabellenzweiten der Bezirksliga Südost aus Fulda ansteht. Da es eine vorläufige Relegation für die Bezirksoberliga Nord ist, besteht zumindest eine kleine Chance, dass nach dreißig Jahren Abstinenz, wieder eine Frauenmannschaft der ACT in dieser Klasse spielen könnte.

Da bleibt nur zu sagen: Daumen drücken!

11. Spieltag    Tuspo Rengershausen - ACT Kassel 1    0 : 3


Am Samstag traten die ersten Frauen um Spielführerin Steffi Boche zum dritten Mal in Rengershausen an, um einen wichtigen Sieg im Kampf um Platz 2 einzufahren. Die Gastgeber mit dem Rücken zur Wand, da der Abstieg droht. Chrissy Wieja auf der Mittelblockposition viel wegen Krankheit aus und Trainer Guido Passero mußte improvisieren, da Jenny Konradi nicht mehr zur Verfügung stand. Katja Schubert löste das Problem mit Bravur auf ihre elegante Art. Bei Rengershausen fehlten Stammspieler auf Schlüsselpositionen, was unsere Frauen geschickt ausnutzten. Die Angabenstärke war wieder auf unserer Seite, so dass unsere erste schnell auf 2:10 davonzog. Die Gegnerinnen profitierten zumeist von unseren wenigen Eigenfehlern, was ihnen allerdings bei weitem nicht ausreichte (7:25). Ebenso eindeutig verlief Satz 2, trotz 3 Angabenfehlern von uns stand es auch hier am Ende (7:25). Selbst jetzt großzügiges Wechseln auf unserer Seite konnte den deutlichen Sieg nicht mehr verhindern, wobei Rengershausen noch knapp in den zweistelligen Punktebereich gelangte (12:25). Bergshausen, als feststehender Aufsteiger, ließ im zweiten Spiel seine zweite Garnitur auf's Feld und bereute es fast! Rengershausen gelang es ein um's andere mal den Gegner in Bedrängnis zu bringen, daß es fast peinlich wurde. So erspielten sie fast so viel Punkte im ersten Satz, wie sie es gegen uns gerade mal im gesamten Spiel schafften.


Zweiter Platz wieder erarbeitet

10. Spieltag  ACT Kassel 1 – ESV Jahn Treysa       3 : 0
                           
ACT Kassel 1 – TG Wehlheiden          3 : 0

 

Nachdem der Aufsteiger feststand und der zweite Tabellenplatz verloren war, stand das anstehende schwere Heimspiel gegen den neuen Tabellenzweiten aus Treysa auf der Tagesordnung. Das Hinspieldebakel mit 0:3 galt es zu revidieren und der zweite Tabellenplatz zurück zu erobern. Heimkehrerin Dorothea Szota brachte den nötigen Schwung zurück ins Team, dass sogar die gehandycapten Spielerinnen wieder mit mehr Selbstvertrauen zu Werke gingen. Das problemlösungsorientierte Training brachte dann die letzte Sicherheit ins Spiel, so dass frau gut gerüstet dem Heimsonntag entgegensehen konnte. Eine perfekt präparierte Heimspielhalle mit zahlreich erschienen Zuschauern sorgte für den richtigen Rahmen zum doppelten Heimsieg. 

ACT 1 - Jahn Treysa 1         3 : 0

Die Anfangsnervosität legte sich bei uns schnell zu Spielbeginn, als wir merkten, daß Treysa nicht wie gewohnt die Keule auspacken konnte und Schwierigkeiten mit der Annahme hatte. Nach den ersten 15 gespielten Punkten hatten wir uns einen Vorsprung herausgespielt, der bis zum ersten Satzgwinn noch ausgebaut werden konnte. In Satz 2 zeichnete sich dann jedoch der Niedergang von Treysa ab. Immer wieder suchten wir die Schwachstellen im Team und fanden sie. Auch die sichere Punktebank auf der Gästeseite zeigte Verschleißerscheinungen und brachte ihre Angriffe nicht mehr durch. Selbst eine Angabenschwäche unsererseits wußten unsere Gäste nicht zu nutzen. Im dritten Satz dominierten unsere Frauen das Spielgeschehen vollends, was der Mut zum Kombinationsspiel zeigte. Also Doppelerfolg: Revanche gelungen und wieder Zweiter.

ACT 1 - TG Wehlheiden 3    3 : 0

Das der zweite Gegner mit mit sehr viel Erfahrung und Auge spielen konnte war uns inzwischen hinlänglich bekannt. Allerdings war uns auch die beschränkte Reichweite trotz guten Stellungsspiel der Wehlheidenerinnen nicht verborgen geblieben. Hier setzte unser Hebel an! Zunächst wurden die Gäste mit weiten Angriffen in die großzügige aber gute Feldverteidigung gezwungen, um gleich danach mit kurzen Bällen den Punkt zu suchen. Diese zugegeben etwas gemeine Hetze hinterließ schnell Spuren von Ermüdung und Ungenauigkeiten. So steuerten die ersten Frauen einem ungefährdeten zweiten Sieg entgegen, auch deshalb, weil die Gäste aus Wehlheiden keine Wechseloption hatten und somit keine Gelegenheit zum Durchatmen.

Der zweite Platz kann daher aus eigener Kraft gesichert werden, wenn es dann zum Tabellenletzten nach Rengershausen geht.



9. Spieltag    FSV Bergshausen 2 - ACT Kassel 1  3 : 0

Die ersten Frauen wollten natürlich ihr Hinrundenglanzstück wiederholen, nämlich dem Tabellenführer nochmal ein Bein stellen. Die Kräfteverhältnisse haben sich seitdem aber zu Gunsten Bergshausens verschoben. Die Leistungskurve der ACT Frauen hat die Talsohle noch nicht ganz wieder verlassen und das Personalkarusell dreht sich immer noch. Jenny Konradi bestritt ihr Ausstandsspiel gegen Bergshausen und geht nach Arolsen. Dori Szota weilt immer noch in Frankreich und fehlte auf der Mitte. Doreen Heidsenreich krank so wie Chrissy Wieja und Selver Kizilkaya nur bedingt einsatzfähig. So blitzte nur teilweise die einstige Spielstärke auf. Zu wenig um die bestens aufgelegten und in Bestbesetzung angetretenen Bergshäuserinnen unter Druck setzen zu können. Trotzdem kämpfte frau verbissen um jeden Punkt und es hatte im dritten Satz den Anschein endlich die Kurve bekommen zu können. Doch leider ließen auch sonst routeniertere Spielerinnen ihr sicheres Spiel vermissen. So konnten die anfangs mit Respekt aufspielenden Gastgeber den sicheren Sieg und damit das entscheidende Aufstiegsspiel gewinnen. Groß war dann auch die Erleichterung und Freude und mit diesem Bewußtsein wurde auch der anschließende Gegener aus Korbach beeindruckend und locker besiegt (25:13, 25:13, 25:4)

Daher Gratulation und Glückwunsch zum Aufstieg nach Bergshausen.

Punkgleich mit Treysa steht noch das Entscheidungsspiel am kommenden Sonntag in Bad Wilhelmshöhe an. 11.00 Uhr! Wir sehen uns!


Lazarett ACT Kassel mit beschwerlichen Heimspieltag

8. Spieltag    ACT Kassel 1 – SV Balhorn               3 : 2

                            ACT Kassel 1 – Vfl Wolfhagen          1 : 3

Viel vorgenommen hatten sich die ersten Frauen, denn man wollte sich für das verkorkste Hinspiel gegen Balhorn revangieren. Doch nur wenige Spielerinnen waren zu 100% gesund und eine wichtige Spielerin weilte immer noch im Ausland. Es galt also so wenig Sätze wie möglich zu spielen, um Kräfte zu sparen. Der erste Satz begann wie immer vielversprechend stark und konzentriert . Doch schon im zweiten Satz kamen die Angaben wieder zu unpräzise und man überließ dem Gegner die Spielführung . In Satz drei wurde nochmal mit einer neuen Aufstellung versucht das Spiel wieder an sich zu reißen, was ebenfalls nicht gelang . Es drohte wieder ein Fiasko zu werden, zumal es bereits in den vierten Satz ging und Balhorn absolut Oberwasser hatte. Doch wer den vierten Satz gewinnt, ist am Ende meist der Matchwinner. Also nochmal aufrüttelnde Worte vom Trainer, alle kräfte nochmal gesammelt und die Aufstellung von letzter Saison mußte her, um das Ruder nochmal rumzureißen. Das gelang dann auch endlich und die Kraftanstrengung wurde mit einem guten vierten Satz belohnt. Jetzt stand also doch noch der fünfte Satz im Tiebreack an, den sich die erste Frauen nicht mehr nehmen ließen. Mit 15:4 fegten sie Balhorn schlußendlich vom Feld, da der Gegner platt war! Was der Trainer vermeiden wollte, war nun leider eingetreten: kräftezehrende 5 Sätze. Wolfhagen trat im zweiten Spiel sehr entschlossen mit Bestbesetzung und Trainerin und Coach Jenny Kotz auf und es war uns klar, daß es ab jetzt an die Substanz geht.
Der erste Satz war dann auch gleich hart umkämpft mit dem besseren Ende für uns. In Satz zwei/drei steckten unsere Frauen bestimmt ungewollt etwas zurück, weil jetzt doch die Konzentration nachließ. Statt das Spiel zu machen, regierte frau nur noch und überließ den Wolfhagerinnen die Initiative. Nur noch in der Defensive, konnten wir unser Konzept nicht mehr wie beabsichtigt umsetzen. Auch ein letztes Aufbäumen konnte die Niederlage nicht mehr abwenden und kam zu spät. Glück für Wolfhagen, die sich mit ihren Möglichkeiten frei entfalten konnten.


Tradition wird fortgesetzt!


7. Spieltag    SSC Vellmar 1 - ACT Kassel 1              1 : 3

Sieg Nr. 10 auf der Ewigenliste gegen SSC Vellmar. Nach den letzten beiden Niederlagen hat sich die stark dezimierte Truppe um die Teamleaderin Chrissy Wieja wieder spielerisch gefangen. Auswärts gegen Vellmar galt es, das Begegnungskonto auf der Sollseite sauber zu halten, was auch gelang. Fast waren wir gezwungen mangels Masse auf den Liberaeinsatz zu verzichten, jedoch ermöglichte Anna's und Sina's Erscheinen dem Trainer mit geplanter Aufstellung zu agieren.
Im ersten Satz war die Angabe wieder eines unserer bewährten Mittel, die Vellmaranerinnen unter Druck zu setzen (0:6). Vellmar konterte erst beim 6:13 mit einer Serie, kam aber nur noch bis zum Ausgleich (19:19), um mit einer Angabenserie von Katja Schubert den ersten Satz zu verlieren (19:25).
Satz zwei verlief ähnlich, auch hier schafften die ersten Frauen des SSC den Ausgleich erst bei 18:18, um dann wieder mit 21:25 den Kürzeren zu ziehen. Geduldiges, kombinationsreiches Spiel mit geringer Fehlerquote war hier für uns der Erfolgsgarant. Im verflixte dritte Satz ließ die Angabenquote stark zu wünschen übrig. Die guten Vorsätze und die Konzentration waren für einen kurzen Moment dahin. Diese Chance ließ Vellmar nicht ungenutz und zog auf 12:21 davon. Da half auch keine Taktikänderung, Wechseln oder Auszeitnehmen des Trainers mehr. So gab es nur durch eine kleine Aufholjagt gegen Ende etwas Schadensbegrenzung. Vierzehn Wechsel auf der Angabe sprechen Bände (25:17).
Als ob das komplette Team ausgewechselt worden wäre, rauschten unsere Frauen in Satz 4 mit 1:11 auf und davon und hielten die Vellmeranerinnen auf Abstand. So wurde dieser Satz und somit das siebte von 9 Spielen gewonnen (12:25).
Glücklich aber mit dem unnötigen Satzverlust nicht ganz so zufrieden, war danach der Weihnachtsmarktbesuch doch noch ein versöhnlicher Abschluß.
 
Es spielten:

Elli Debel, Doreen Heidenreich, Selvi Kizilkaya, Jenny Konradi, Sara Rheidt, Katja Schubert, Sina Steinfeld, Anna Towhidi und Chrissy Wieja.

6. Spieltag   SV Balhorn  1 - ACT Kassel 1             3 : 1

Womit andere Teams schon seit Saisonbeginn kämpfen müssen, ereilte jetzt auch das erste Frauenteam der ACT, nämlich Ausfälle wegen Arbeit und Krankheit. Einige Mannschaften verstehen aus der Not eine Tugend zu machen. Doch das müssen wir uns noch aneignen. Selbstsicherheit und Cleverness sollte da Programm sein. Aus dieser Ruhe hat man sich in Balhorn allerdings bringen lassen. Fast wie zu Saisonbeginn, der Start mit konzentriertem und diszipliniertem Spiel. Doch dann riss der Faden, was nicht allein an den stark aufspielenden Balhornerinnen lag. Teils strittige Entscheidungen brachten Team und Trainer immer mehr aus dem Konzept und man fand kein adäquates Mittel, diese umstrittenen Situationen abzustellen bzw. zu vermeiden. Der kontrollierte Spielaufbau brach dadurch weg und Mißverständnisse häuften sich. Lachender Dritter waren die Balhornerinnen, die unsere Unsicherheit geschickt ausnutzten und nur den Ball im Spiel halten mußten. Die Enttäuschung saß dementsprechend tief und man sah der letzten diesjährigen Begegnung mit noch ungünstigeren Bedingungen in Vellmar nicht sehr zuversichtlich entgegen. Da half nur eines: Aufbauarbeit war zu leisten!


5. Spieltag    ESV Jahn Treysa - ACT Kassel 1             3 : 0


Nullrunde der ACT Kassel, das hat es lange nicht gegeben. Alle spielenden Mannschaften konnten an diesem Wochenende keinen Satz holen, die Männer gingen dabei sogar doppelt leer aus.  

Festung Treysa hält wieder.
 
Die Spielerinnen aus Treysa haben auf ihrer "kühlen" Trutzburg wieder ein guten Job gemacht.
Man könnte fast meinen, die mangelnde Beheizung der Halle hat schon fast Methode, aber Spaß beiseite. Die Korbacherinnen wie wir auch wurden mit der Halle nicht so richtig warm, was sich im Spielverhalten, wie auch in der Motivation wiederspiegelte. Nachdem
unsere Frauen das Schiedsgericht für das erste Spiel in Mänteln und Jacken gestellt hatten, stand frau zu Beginn doch etwas steif auf dem Feld, so dass Treysa - bereits gegen Korbach gut eingespielt -  im ersten Satz besser aus den Startlöchern kam. Schnell lagen wir zurück ohne so richtig ins Spiel gefunden zu haben. Allen voran machte uns die Treysaer Ausnahmespielerin Britt-Marie Naumann mit der 11 zunächst mit ihren Angaben das Leben schwer. Auch Ihrer Annahme und Blocksicherheit war dieses mal wieder nicht beizukommen 25:17. Im zweiten Satz ließ sich die entstandene Unsicherheit leider noch nicht ablegen und die erforderliche Spieldisziplin herstellen 25:18. Satz 3 wurde dann immer ausgeglichener und die Spielzüge länger. Die Annahme und Abwehr funktionierte besser und zwischenzeitlich konnte mal die Führung übernommen werden, aber gegen Satzende hatten die Jahnerinnen die Nase wieder vorne. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Bei 21:24 kam für die Mannschaftsführerin Chrissy Wieja nach ihrer Angabe, die sie zwar noch über das Netz brachte, mit Schmerz verzerrtem Gesicht das Aus. Nach einer sofort genommenen Auszeit und Eintausch, der an diesem Tag bestens aufgelegten Libera Elli Debel, für die ausgefallene Mannschaftsführerin, konnten die ACT Frauen - jetzt geleitet von Sara Rheidt - drei Satzbälle abwehren und noch den Ausgleich zum 24:24 erreichen. Doch eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung nahm uns den hart erkämpften und erarbeiteten Vorteil, da die Jahnerinnen doch schon kräftig wackelten. So ging auch Satz 3 mit 26:24 glücklich aber das Spiel insgesamt verdient an den ESV Jahn.
Bewundernswert die Einstellung der Mannschaft in den letzten Minuten unter den gegebenen Umständen das Spiel nicht einfach kopflos abzugeben.

4. Spieltag    ACT Kassel 1 – SSC Vellmar 1               3 : 1

                            ACT Kassel 1 – Tuspo Rengershausen 3 : 2

Nachdem die Männer am Vortag in Balhorn sich fast mit 3 : 1 schadlos hielten und einen Sprung auf den sechsten Tabellenplatz machten, war es unsere Aufgabe am Sonntag, dieses Wochenende zu einem siegreichen auf der ganzen Linie werden zu lassen.

Legendär waren die emotional aufgeheizten Begegnungen vor 5 Jahren in der Kreisklasse, als der Gegner SSC Vellmar hieß! Allerdings endeten bisher alle Begegnungen mit dem Ergebnis von drei Sätzen für die ACT. Diese Auseinandersetzungen gehören jetzt allerdings der Vergangenheit an. Professioneller und freundschaftlicher begegneten sich beide Teams am zweiten Heimspieltag der ACT Frauen, nachdem man bereits in der Vorbereitungsphase ein gemeinsames Trainingsspiel absolviert hatte, da die Vellmarerinnen - im Gegensatz zu uns - keine Gelegenheit zu einem Turnierbesuch hatten. Mit der Tradition die Begegnungen mit drei Sätzen für uns zu beenden, wollten wir aber dann doch nicht brechen. So war dann auch wieder der erste Satz eine Demonstration der Angaben- (Sara Rheidt 7 Pkt.) und Angriffsstärke unserer ersten Frauenmannschaft.


Angriffs-Studie von Steffi

Im zweiten Satz konnten wir einen komfortablen 5-Punktevorsprung nicht nutzen und brachten nach zwei vergebenen Satzbällen die Spielerinnen von Trainer Gerhard Löber wieder ins Spiel. Dadurch entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen bis zum glücklichen 33:31 zu unseren Gunsten.

Jetzt hatten aber die Mädchen um die Landesauswahlspielerin Lea Theis Blut geleckt und entschieden den dritten Satz deutlich für sich (18:25). Allerdings wurde es ihnen von unserer Seite dazu auch besonders leicht gemacht. Zu zerfahren und unkonzentriert war in dieser Phase unser Spiel. „Das kann nicht sein“ so dachten und handelten danach die Spielerinnen um unsere Chrissy Wieja und brachten wieder Ruhe und Ordnung in ihr Tun. Die Vellmarerinnen stemmte sich vergebens gegen ihre Niederlage, die sie nicht mehr abgewenden konnten. Zu stark war der Druck von unserer Seite (Katja Schubert mit 7 Angabepkt.), was das Ergebnis von 25:17 unterstreicht und unsere Tradition fortsetzt.
ACT : SSC Vellmar

Zum zweiten Spiel an diesem Sonntag standen mit Rengershausen wieder alte bekannte hinter dem Netz. Die Frauen kennen sich noch aus Kreisligazeiten und die beiden Trainer schlugen früher gemeinsam für die ACT auf (Rengershausens Trainer Uwe Schmidt war bis 1997 u.a. Abteilungsleiter der ACT Volleys). Dass die zweiten Gäste derzeit den letzten Tabellenplatz belegen, sollte die ersten Frauen nicht in falscher Sicherheit wiegen, was der Trainer vorher ständig betonte, denn die Leistungsdichte ist nach den Ab- und Aufstiegen in diesem Jahr besonders dicht.

So begann frau auch gleich mit inzwischen gewohnter Sicherheit den ersten Satz und führte schnell und beständig bis zum Endstand von 25:15. Es lief gut, zu gut. Spielerwechsel, mit dem Ziel, den vermeintlich schwächeren Gegner trotzdem noch in Schach halten zu können, setzten leider nicht die erreichte Sicherheit fort. Rengershausen, dadurch besser ins Spiel gebracht, erkannte und nutzte diesen Unstand. Nach dem 10:11 erspielten sie sich einen Vorteil, den sie bis zum Satzgewinn ausbauten und hielten 15:25. Trainer Guido Passero vertraute trotzdem nochmal auf die geänderte Strategie und wollte die Wende so doch noch erzwingen, was fast gelang, aber der in Lauf gebrachte Gegner verhindern konnte. Die Führung wechselte immer wieder, bis sich die Städterinnen endlich auf 20:15 absetzen konnten. Rengershausen kämpfte sich aber wieder auf 23:23 heran, wehrte einen Satzball ab und gewann dann verdient Satz 3. Wir mussten also reagieren, um das Spiel wieder diktieren zu können. So kam also wieder die Aufstellung gegen Vellmar aufs Feld und kontrollierte fortan den Gegner. Dieser bekam nicht mehr die Oberhand und frau holte sicher Satz vier mit 25:21. Mit absolutem Siegeswillen und konditionell nach 9 Sätzen trotzdem noch besser aufgestellt, war Satz 5 mit 15:8 ein Homerun für unsere kasseler Frauen!

ACT : Turpo Rengershausen

Wieder bewährten sich die mannschaftliche Geschlossenheit und Disziplin, die uns bisher eine saubere Weste beschert haben. Zur wervollsten Spielerin an diesem Tag wurde von beiden Gasttrainern unisono Dori Szota (Bildmitte) gekürt, was die Leistungen der anderen Mannschaftsmitglieder in keinster weise schmälert, denn was ist schon eine einzelne ohne ihr Team!

Jetzt sind es nur noch zwei Spieltage und die Hinrunde ist geschafft.

Klasse Mädels, nicht nachlassen, macht weiter so!

Es spielten: Steffi Boche, Doreen Heidenreich, Elena Debel, Selvi Kizilkaya, Sara Rheidt, Svea Rieping, Katja Schubert, Dorothea Szota, Sina Steinfeld, Anna Towhidi und Chrissy Wieja.

Fotos und Collagen Alex und Guido

3. Spieltag ACT Kassel 1 - FSV Bergshausen 2  3 : 1
                   ACT Kassel 1 - TSV Korbach 1           3 : 1

Kaiserwetter am 02.10.11! Es versprach nicht nur wettertechnisch ein glänzender Tag zu werden. Die neue Halle in Bad Wilhelmshöhe bekam als Premiere einen - aus unserer Sicht - hervorragenden ersten Volleyballspieltag zu sehen. U. a. kamen die weit angereisten Fans aus Lippstadt und Cottbus, konnten bei bester Sicht die neu zur Verfügung stehenden Zuschauerränge nutzen und sahen eine bestens aufgelegte Heimmannschaft! Der Trainer hatte die Qual der Wahl, denn der gesamte Kader von 12 Spielerinnen stand für das erste Spiel zur Verfügung. Gleich zu Beginn konnten die ersten Frauen der ACT zeigen, wer Herrin im Haus ist.
Diese Erfahrung machten zunächst die zweiten Frauen aus Bergshausen. Druckvoll vorgetragene Angaben und Angriffe unsererseits ließen den Gegner nicht so richtig in Gang kommen und hielten das Spiel bis zum 16:16 offen. Ein kleinen Vorteil und eine kleine Angabenserie der Mannschaftsführerin Chrissy Wieja ließen dann bei den Gästen keinen geordneten Spielaufbau mehr zu. Logische Konsequenz 25:20. Im zweiten Satz stand es nach einer Rotation bereits 17:7, Bergshausen etwas konsterniert. In Satz 3 schlichen sich schon ungewollt, aber fast wie erwartet Nachlässigkeiten ein, die einen Rückstand von 12:19 ergaben. Frau kämpfte sich zwar noch mit 18:20 heran, mußte den Gegner aber mit 21:25 den dritten Satz abgeben. Doch diese Blöße gab frau sich nur kurz und vollstreckte dominant das Spiel mit 25:14 zum bravourösem 3:1.

Triumpf über Bergshausen
Eine Genugtuung zur letzten Saison, als die ACT nur einen Satz insgesamt holen konnte. Matchwinnerin mit den meisten direkt erspielten Punkten war Steffi Boche, die einen Sahnetag erwischt hatte.

Jetzt schien auf einmal alles möglich, obwohl der Trainer von der hohen Spielkultur der Korbacher aus den U21er Zeiten wußte. Allerdings ließen sich die Spielerinnen um Mannschaftsführerin Chrissy Wieja von dem athletischen Auftreten der Korbacherinnen nicht beeindrucken.
Der erste Satz war eine Wiederholung des letzten aus dem Bergshausenspiel. Daher kommentarlos 25:14. Korbach wollte sich aber nicht so wie Bergshausen abfertigen lassen und brachte seinen Spielaufbau unter Kontrolle. Die Spielzüge wurden länger und der geduldigere und auch glücklichere wurde belohnt. Unnötige Netzberührungen und fehlende Absprachen in der Feldaufteilung ließen keinen Punktevorsprung zu und hielten die Partie bis zum 22:22 offen. Die Angabe konnte dann aber von den Korbachern nicht mehr abgenommen werden, daher ging bereits der zweite Satz mit 22:25 an die Gäste. Gleich zu Beginn des dritten Satzes war die Angabenserie von Sara Rheidt spielentscheidend! Den 8 Punktevorsprung hielt die Mannschaft fast bis zum Satzende mit 25:18. Korbach konterte zwar mit 6:0 im vierten Satz, wurde aber bereits mit dem 10:10 wieder eingeholt. Jetzt ging es Kopf an Kopf weiter, bis die ebenfalls angabenstarke Dorothea Szota den Schlußpunkt zum 25:22 setzte. Überglücklich jubelnd lagen sich die Frauen nach den Kräfte zehrenden Spielen in den Armen, während die Personalunion von Trainer und Coach niedergestreckt am Boden lag und es nicht fassen konnte.  

Na denn Prost!




Der Kader v. r.:

Elena Debel, Jenny Konradi, Svea Rieping, Sara Rheidt, Dorothea Szota, Steffi Boche, Chrissy Wieja, Doreen Heidenreich, Katja Schubert, Anna Towhidi und Sina Steinfeld.  (n.i.Bild Selvi Kizilkaya)

Kombiniere: Gut gespielt!


TGW3 - ACT

2. Spieltag   TG Wehlheiden 3 - ACT Kassel 1   1 : 3

Souveräner Auftakt auch am zweiten Spieltag. Natürlich mit dem nötigen Respekt vor den erfahrenen Wehlheiderinnen ging es in unsere Heimspielhalle, wo die TGW an diesem sonnigen Sonntag Gastgeber war. Nach dem bescheidenen Trainings- mittwoch wollte frau sich keine Blöße geben und startete mit einem druckvollen Angriffsspiel. Mit entsprechender Angabenstärke und einigen Assen ging der erste Satz mit 12:25 schnell an uns. Im zweiten Satz wurde frei kombiniert und die Wehlheidenerinnen hatten nicht den Hauch einer Chance 11:25. Zu selbstsicher begannen die Frauen um Spielführerin Chrissy Wieja den dritten Satz, der ein Spielbild des dritten aus Wolfhagen war. Wir liefen wieder einem ständigen leichten Punktevorsprung von Wehlheiden hinterher und konnten die Konzentration nicht ausreichend halten, um den Satz noch zu drehen. Dazu kam eine immer besser werdende Annahme der Gastgeberinnen, die die Ballwechsel zu einem Geduldsspiel werden ließen. Beim 25:23 waren auch unsere 8 Angabefehler ausschlaggebend.
Im vierten Satz konnten diese Fehler endlich abgestellt werden. Ab dem 7:7 diktierte die ACT wieder das Geschehen und gewann hochverdient mit 3:1. In dem Bewußtsein, die Mängel der letzten Saison abgestellt zu haben und die eigenen Stärken ausspielen zu können, kann das Gipfeltreffen am kommenden Sonntag ruhig stattfinden!


Teilkader ACT Frauen 1
Es spielten:

Dorothea Szota, Jenny Konradi, Katja Schubert, Steffi Boche, Chrissy Wieja. 
Selvi Kizilkaya, Anna Towhidi, Svea Rieping und Sara Rheidt
(Elena Debel kam später dazu)


Vorbereitungsmarathon zahlt sich aus!

1. Spieltag   Wolfhagen 1 : ACT Kassel 1   1 : 3

In die relativ kurze Saisonvorbereitung von gut fünf Wochen ein Turnier und zwei Trainingsspiele reinzupacken hat sich ausgezahlt. Mit der gewonnen Spielpraxis war das Trainingssommerloch schnell gestopft, was unsere ersten Gegnerinnen im ersten Satz gleich zu spüren bekamen.
Auf Geschenke, wie sie den Wolfhagerinnen im vorhergehenden Spiel von Balhorn gereicht wurden, warteten die Hausherrinnen vergebens. Druckvoll, aggressiv und sicher wurde der erste Satz von den Kasslerinnen um Chrissy Wieja geholt. Das selbe Bild im zweiten Satz, wo mit Einsatzfreude auch gelegte gegnerische Stellerbälle gerettet und gut zum eigenen Spielaufbau verwertet werden konnten. Unsere leichte Unordnung im Stellungsspiel in Satz drei und einem ständigem Hinterherlaufen zum Punktausgleich, machten es dem Gegner leichter auf 1:2 zu verkürzen.
Eine nötige Auswechslung der gesundheitlich angeschlagenen, aber umsichtigen Mannschaftsführerin Chissy Wieja, gab Spielerinnen wie Doreen Heidenreich und Jenny Konradi Gelegenheit, der Mannschaft mit geändertem Spielstil wieder die nötige Durchschlagskraft zu geben. So wurde nach anfänglicher Ausgeglichenheit mit starken Angaben zügig auf 10:20 davongezogen und den verunsicherten, aber auch  unkonzentriert und müde wirkenden Wolfhagenerinnen der entscheidende vierte Satz abgenommen.
Daß mit Elli Debel als Libera und Selvi Kizilkaya auf Mitte zwei weitere starke Spielerinnen fehlten, war der Mannschaft zur Zufriedenheit des Trainers nicht anzumerken.
Es spielten:

Steffi Boche, Doreen Heidenreich, Jenny Konradi, Sara Rheidt, Svea Rieping, Katja Schubert, Dorothea Szota, Sina Steinfeld, Anna Towhidi und Chrissy Wieja.




Heimspieltermine sind da!

Tabelle der Frauen-Bezirksliga-Nordwest
 
         
1.

2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.

9.
 Verein
 FSV Bergshausen II
 ACT Kassel I
 ESV Jahn Treysa I
 TSV Korbach I
 SSC Vellmar I
 
VfL Wolfhagen I
 SV Balhorn I
 TG Wehlheiden III
 Tuspo Rengershsn
Punkte
   26 :  2    
  22 :  8
  
  20 : 12  

 14 : 12
14 : 14
  12 : 14  
 10 : 22
  8 : 18
  4 : 28

Sätze
40 : 10
35 : 22
33
: 20
22 : 23
28 : 25
27 : 24

26 : 42
15 : 32
16 : 44

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Stand der letzten Bearbeitung:

26.03.2012
       
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