35. Mitternachtsturnier in Dörnhagen...
... und das zweite in
Folge für ACT-Mannschaften! Keine Feier ohne Meier hieß es
mal wieder für die Freizeitvolleyballer der ACT-Kassel, als der
FSV Dörnhagen zu seinem traditionsreichen Mitternachtsturnier
einlud.
Die "Los Invalidos", um Hauptangreiferin Susan Claußner, waren
wieder mit dabei und wurden vom Gastgeber irrtümlich in
ACT-Allstartem umbenannt.
Als Vizemeister des letzten Jahres, ließen sich die "ACTeken" um Zuspieler Guido Passero nicht zweimal bitten.
Und so spielten die Teams!
Zunächst die ...
..."Los Invalidos"
(v.r.n.l.) Robert, Florian, Susan, Chrissy, Kai (Autor), Steffi und Heiko
Im Verlauf des Turniers konnten wir in zahlreichen Spielen unsere Motivation und den
Spass am Volleyball unter Beweis stellen.
Das erste Spiel gegen Schlappes Netz Niederzwehren haben wir nur knapp nicht
gewonnen, jedoch unser Potential gut demonstriert und gingen als gefühlte Sieger vom
Platz.
In der zweiten Begegnung, diese mal gegen Dörnberg, konnten wir ein weiteres mal
unseren Willen zum Sieg zeigen. Mit kleinen Fehlern, in sonst herrvorragenden
Spielzügen, gaben wir das Spiel erst kurz vor Ende aus der Hand.
Nun ging es in eine längere Spielpause in der wir erst jetzt realisierten, dass wir 3. von
dreien in der Vorrunde wurden. Wir beschlossen also unsere Leistung, durch speziell an
unsere sportlichen Bedürfnisse angepasste isotonische Hopfenhefemixgetränke, zu
steigern.
Vielen Dank für die wissenschaftliche Nachforschung und Beschaffung oben genannter
Flüssigkeit an dieser Stelle an Ernährungscoach Crissy.
Nachdem wir also unsere versteckten Reserven aktiviert hatten, ging es in einen
spannenden Volleyballkrimi gegen die FT Niederzwehren, die wir im ersten Satz nur
knapp mit 2 Punkten Vorsprung und etlichen Satzbällen schlagen konnten. Der 2. Satz
ging dann wieder etwas leichter von der Hand und wir fanden langsam zu unser
gewohnt guten Spielform. Leider haben wir diese aufgrund der Höchstleistung, die wir
im vorangegangenen Spiel zeigten, nicht durch alle Sätze des
nächsten Spiels um Platz 7 beibehalten können und so kam es,
dass wir gegen die Sunblockers in unserem
letzten Spiel mit 2:1 Sätzen unterlagen, was nicht zuletzt auf die konditionelle Topform
des gegnerischen Stellers zurückzuführen war.
Unsere aus Eigenperspektive gesehene Topleistung wurde uns dann auch bestätigt, als
während der Siegerehrung unser (Achtung geschrieben wie gesprochen) "Ohl-Star
Team" in das "All-Star Team" umbenannt wurde, was uns ehrt, da keiner von uns
erwartet hatte das unser Ruhm bis ins All vordrungen ist.
So konnten wir uns also mit einem "biblischen" 2. Platz zufrieden geben, denn: Die
Ersten werden die Letzten sein, ...
... schrieb Kai Ullrich! ...
... Und nun die ...
..."ACTeken"...
(v.l.n.r.) Sara, Guido, Klaus, Wolfgang, Jenny, Jockel und Toni
Die zusammengewürfelten glorreichen Sieben mit Joachim Persch
alias Jockel (Feierte hier den Ausstand von seiner Volleyballkarriere),
Klaus Schwarz (neu mit dabei), Jennifer Konradi (frisch vermählt
und vom Bänderriß erholt) sowie Sara Reidt, Antonio Parisi,
Wolfgang Lüther und Guido Passero (alle vom Vorjahresteam) hatten
eine starke Gruppe mit den Sunblockers und Dynamo Windrad erwischt.
Gegen diese beiden eingespielten Mannschaften wurde mit 2:0 und 1:2 ein
Platz für die Hauptrunde ergattert.
In der Zwischenrunde wurde Revange für das verlorene Endspiel
gegen das Schlappe Netz Niederzwehren mit 2:1 genommen. Gegen den
hervorragend eingestellten und spielenden späteren Turniersieger
aus Lohfelden sollte es über ein 0:2 nicht hinausgehen.
Im Halbfinale als Zwischenrundenzweiter hieß es wieder Dynamo :
ACT. Bis zum Satzstand von 1:1 konnte das Spiel noch offen gehalten
werden, doch erste Ermüdungserscheinungen mit einhergehender
kollektiver Konzentrationsschwäche gaben am Ende den Ausschlag und
das kleine Finale für die ACTeken.
Alten Bekannten, nämlich das Herrenteam aus Dörnberg, stand
man gegen 01:30 Uhr am Netz gegenüber. Diese alten Hasen
zeigten uns nochmal deutlich, daß sie noch nicht zum alten
Eisen gehören und konnten den ersten Satz deutlich für sich
entscheiden.
Das darauf folgende, aufrüttelnde Machtwort vom Spielertrainer Guido
Passero verfehlte nicht seine Wirkung und weckte bei Spielerinnen und
Spielern bereits schlummernde Reserven. Fortan lief die Maschine
ACT wie am Schnürchen. Freche und starke Bälle von Sara und
die von Ihr immer besser in Scene gesetzten Jenny und Jockel mischten
von Außen die Dörnberger so richtig auf und spielten sie
müde. Letztes Jahr hatte uns genau diese Müdigkeit am
Turniersieg gehindert!
Mit 2:1 wurden die Dörnberger in die Duschen geschickt und
mit dem 3. Platz die zweite Trophäe eingeheimst (s.u.).

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